Studieren und Arbeiten - jederzeit wieder!


27.06.2016 von

https://www.iteratec.de/fileadmin/Bilder/News/iteratec_logo.png https://www.iteratec.de/fileadmin/Bilder/News/iteratec_logo.png iteratec GmbH

Moin zusammen,

ich bin Birger, 24 Jahre alt und arbeite seit September 2014 für iteratec als Werkstudent. Als ich bei iteratec angefangen habe, war ich im 4. Semester des BA-Studiengangs „Angewandte Informatik“ an der HAW Hamburg.

Ist das Studium nicht anstrengend genug?

Die vorherigen Semester habe ich als Werkstudent im IT-Support gearbeitet und so mein Studium finanziert. Irgendwann wollte ich meine Zeit nicht mehr im Support verbringen, sondern ich wollte das, was ich lerne, auch mal praktisch anwenden. Eines der Unternehmen, bei denen ich mich bewarb, war die iteratec GmbH. Mir fiel damals direkt auf, dass iteratec sogar für Werkstudenten einen aufwändigen Bewerbungsprozess hat. Denn hier möchte man sicherstellen, dass der Bewerber auch ein Kandidat für eine langfristige Anstellung ist.

Ich wollte herausfinden, wie weit ich mit meinen gelernten Fähigkeiten in einem echten Softwareprojekt kommen könnte. Auch wenn man noch nicht alles perfekt macht, ist das nicht so schlimm. Als Werkstudent genießt man noch eine gewisse „Narrenfreiheit“. Besser man macht als Student Fehler, als wenn man als studierter Bachelor of Science keine Ahnung von seinem Handwerk hat.

Die Arbeit im Projekt

Die ersten 1,5 Jahre war ich in einem Projekt zugeteilt, dass sich mit dem Messen und Optimieren der Web Performance beschäftigt. Dazu entwickeln wir das Profi-Tool „OpenSpeedMonitor“, welches auf dem OpenSource-Projekt „WebPageTest“ basiert. Der OSM wird in Grails entwickelt, was das Groovy-Äquivalent zum Ruby-Framework „Rails“ ist.

Man wird als Student schon direkt in das Projekt als vollwertiges Mitglied einbezogen. Man nimmt an den (Sprint-)Meetings teil und ist verantwortlich für seine Jira-Tickets. Wenn man mal nicht weiter weiß, dann fragt man den Kollegen nebenan. Verschlossene Türen gibt es nicht!

Im Winter 2015 war ich fertig mit meinem Bachelor-Studium und habe eine kurze Pause vom Studieren gemacht. In der Zeit habe ich ein halbes Jahr bis zum Beginn des Master-Studiums bei iteratec in Vollzeit gearbeitet. Während der kurzen Verschnaufpause wurde ich beim Kunden eingesetzt, um eine ApacheSpark-Anwendung zu entwickeln. Diese sollte anschließend mit einem modernen CI-Technologie-Stack in einem Mesos-Cluster zum Laufen gebracht werden.

Nach dem halben Jahr als Vollzeit-Angestellter, arbeite ich nun wieder weiter als Master-Werkstudent. Hier hat sich iteratec als extrem flexibles und unkompliziertes Unternehmen gezeigt.

Am Zahn der Zeit

Wie schon erwähnt, beschäftigt sich iteratec mit diversen Technologien. Da sind nicht nur Klassiker wie Java dabei, sondern wir beschäftigen uns auch mit den aktuellen Buzz-Words: JHipster, Docker und AngularJS. Seit einiger Zeit gibt es bei iteratec das sog. „Innovation-Frei-Day“-Konzept. Die Idee dahinter ist, dass man sich Zeit nimmt um etwas ganz Neues auszuprobieren, man also machen kann, was man will. Ich habe diese Zeit beispielsweise genutzt, um mich mit MachineLearning-Konzepten und -Algorithmen zu beschäftigen. Im Team haben wir am Innovation Frei-Day einfach mal ein Recommendation-Modell für ein produktives Projekt entwickelt.

Man kann sich also auch Zeit nehmen, um neue Dinge auszuprobieren, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Im Austausch mit Kommilitonen, die bei Konzernen arbeiten, merke ich, dass es nicht selbstverständlich ist, mit den neusten Technologien in Kontakt zu kommen.

Ich würde es wieder tun

Abschließend möchte ich empfehlen, als Werkstudent die ersten Projekterfahrungen zu machen. Das muss nicht unbedingt bei iteratec passieren, aber hier hat man es als Student sehr gut. Man wird fair behandelt, kann jeden bei Problemen fragen und bekommt sogar eine hilfreiche Antwort! Zitat dazu von Mark: „Man kann über viel reden, man muss es nur ansprechen.“

Und das Wichtigste zum Schluss: Es gibt guten Kaffee und Club Mate in rauen Mengen.

Bis Bald

Birger

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