Alexa, …Internet of Things?


13.06.2017 von

https://www.iteratec.de/fileadmin/Bilder/News/iteratec_logo.png https://www.iteratec.de/fileadmin/Bilder/News/iteratec_logo.png iteratec GmbH

Im Master IT-Management und -Consulting findet im Laufe des Studiengangs ein Projekt in Kooperation mit einem Förderunternehmen statt. In diesem Jahr durften wir uns im Rahmen des ITMC-Projektes bei iteratec mit dem Thema Internet of Things auseinandersetzen. Direkt am ersten Tag war die Neugierde und Leidenschaft der einzelnen Mitarbeiter für das, was sie tun, zu erkennen. Wir wurden gut aufgenommen und das gute Arbeitsklima wandelte sich sogleich in Motivation um. Die flachen Hierarchien innerhalb des Unternehmens sind spürbar, denn auch wir Studenten sind von Beginn an sehr stark eigenverantwortlich für unsere Arbeitsergebnisse gewesen.

Doch erstmal mehr zum eigentlichen Projekt: Das Internet of Things ist auf dem Vormarsch. Zunächst waren es Fernseher, die sich neben Computern und Smartphones ins Internet einwählen konnten, aber inzwischen reicht die Liste von Druckern und Kühlschränken über Kaffeemaschinen bis hin zu Kleidungsstücken, Tendenz stark steigend.

Die potenzielle Kundschaft soll möglichst groß sein und sich nicht nur auf Menschen mit programmiertechnischem Hintergrund beschränken. Um diesen Leuten die Bedienung und Steuerung von IoT-Objekten zu ermöglichen, ist eine besonders intuitive Schnittstelle zwischen Mensch und Technik notwendig. Daraus ergibt sich ein sehr interessantes Feld für Forschung und Entwicklung, an dem auch die iteratec GmbH großes Interesse hat.

Außerdem ist iteratec regelmäßig auf Messen und Konferenzen mit einem Stand vertreten und konkurriert mit anderen Unternehmen um die Aufmerksamkeit der Besucher. Regelmäßig wird versucht, einen neuen Eyecatcher zu finden, der auch einen Bezug zu den aktuellen Arbeitsfeldern der Firma hat. So entstand die Idee zu einem IoT-Projekt, dessen Ergebnis an einem Messestand präsentiert und durch einen normalen Besucher ohne besondere Fähigkeiten gesteuert werden kann. Als Grundlage für die Bedienung sollte die Business Process Model and Notation dienen. BPMN ist eine grafische Sprache, die mithilfe von verketteten Symbolen Prozesse beschreiben kann. Die grafische Darstellung ist sehr anschaulich, wenn es um Abhängigkeiten der einzelnen Prozesskomponenten geht und somit auch für fachfremde Benutzer zu verstehen.

Mit den Fragestellungen 

  • Wie lassen sich IoT-Systeme mit Hilfe von Geschäftsprozessmodellierung steuern?
  • Welche Voraussetzungen müssen IoT-Architekturen erfüllen, um sich überhaupt steuern zu lassen?
  • Wie müssen Schichten und APIs geschnitten sein?
  • Und können wir programmiertechnische Laien befähigen, das Verhalten eines IoT-Systems mit einem BPMN-Modell zu beschreiben?

wurde das ITMC-Projekt „BPMN meets IoT-Robots“ ins Leben gerufen. Zusammen mit Jonas Laacke und Martin Verspai als Betreuer sollten wir diesen Fragestellungen auf den Grund gehen. Dafür entwickelten wir im Rahmen dieses ITMC-Projektes ein messetaugliches IoT-Szenario mithilfe zweier LEGO Mindstorms EV3 Sets, leJOS und Camunda. Die Bluetooth-Kommunikation läuft dabei über eine eigens entwickelte RMI-Schnittstelle. 

Hunt the Wumpus

Die Umsetzung des Szenarios befasste sich mit dem textbasierten Computerspiel Hunt the Wumpus von Gregory Yob aus dem Jahre 1972. Die Spielfigur bewegt sich dabei durch ein fiktives Höhlenlabyrinth in völliger Dunkelheit und orientiert sich, da sie nichts sehen kann, mithilfe der anderen Sinne. Ziel des Spiels ist es, ein Monster zu erlegen, den Wumpus. Eine wichtige Rolle für die Orientierung in der gedachten Umgebung spielt dabei die Struktur des Höhlensystems.

In diesem Zuge entwarfen wir eine eigene Spielwelt, die mithilfe der LEGO Mindstorms Sensoren erkannt und das Spielgeschehen durch eine vorab modellierte Strategie mit einem Camunda BPMN Diagramm gesteuert werden kann. Durch die Entwicklung von Camunda Templates gelang es, einen Prozess-Baukasten zu entwerfen, der den Entwurf einer Strategie ermöglicht.

Fazit

Bei der Umsetzung des Projektes haben wir eine Menge gelernt und konnten die gestellten Anforderungen (Entwicklung und Umsetzung eines Szenarios, Bewertung von Camunda zur IoT-Steuerung und Messestandattraktion) erfüllen.

Alles in allem hatten wir einen sehr positiven Eindruck von iteratec als Unternehmen und der Hamburger Niederlassung im Speziellen. Gemäß den Ansprüchen, die das Unternehmen an sich selbst stellt, durften wir unser Projekt sehr frei und selbstständig gestalten und persönliche Interessen einfließen lassen. Trotzdem fühlten wir uns jederzeit gut betreut und würden iteratec jederzeit weiterempfehlen.

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