Noch Fragen?

Die iteratec-FAQs

Unsere FAQs sind speziell für unsere Bewerber. Wir haben regelmäßige Fragen aus Bewerbungsgesprächen sowie auf Karrieremessen gesammelt und stellen Ihnen diese hier gerne zur Verfügung.

Bewerber-FAQs

Ich habe gehört, dass bei Euch die Kompetenzdichte wichtig ist. Was bedeutet das konkret?

Kompetenzdichte nennen wir das Verhältnis zwischen gesamter Teamkompetenz zur Teamgröße, d.h. Anzahl der Mitarbeiter. Wie auch immer wir das messen, wichtig ist diese Größe zu monitoren. Wir konzentrieren uns dabei auf die Einstellung möglichst kompetenter Mitarbeiter und achten gleichzeitig auf die Potenziale der neuen Kollegen, sich schnell weiterzuentwickeln. Der Kompetenzausbau findet dann einerseits durch die Projekte statt, andererseits wickeln wir jährlich eine Vielzahl von Weiterbildungsmaßnahmen ab.

Werde ich bei einem Praktikum oder als Werkstudent finanziell unterstützt?

Ja, wir bezahlen unseren Studenten ein branchenübliches Salär. Die Höhe richtet sich in erster Linie nach Ihren bereits erworbenen Kenntnissen und persönlichen Erfahrungen, aber auch nach den bereits absolvierten Semestern bzw. Ausbildungsinhalten.

Warum ist die Potenzialanalyse im Einstellungsverfahren für iteratec so wichtig?

Dafür gibt es viele Gründe. Der wichtigste: Weil wir allen unseren Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz anbieten wollen. Dazu müssen wir, d. h. unsere Aufgaben, die Projekte, unser Team, die Unternehmenskultur usw. und unsere potenziell neuen Mitarbeiter sehr gut zusammen passen. Aus Gesprächen, Lebensläufen und Zeugnissen kann man das leider nicht hinreichend genau ableiten und Assessments helfen auch nur begrenzt, weswegen wir keine machen. Das bei uns eingesetzte Verfahren hilft uns schon seit der Gründungszeit, die richtigen Kollegen zu finden. Wenn man sich unsere Unternehmensentwicklung anschaut, kann das nicht so falsch sein. Fürchten muss sich davor auch niemand. Wir setzen es bei allen Einstellungen ein, auch wenn es sich um Aufgaben im Sekretariat oder im Verwaltungsbereich handelt.

Wie geht iteratec mit älteren Bewerbern um? Gibt es bei Ihnen auch den in der IT weit verbreiteten Jugendwahn?

Auch wir haben, wie bei vielen IT-Dienstleistern, ein verhältnismäßig junges Team. Aber Jugendwahn gibt es bei uns nicht. Wir haben in den letzten Jahren unser Beratungsangebot stark ausgebaut und uns deshalb auch in erheblichem Umfang mit erfahrenen Beratern verstärkt. Der älteste Kollege, den wir in den letzten zwei Jahren eingestellt haben, war zu dem Zeitpunkt 59 Jahre alt.

Welche Karrierechancen habe ich als erfahrener Berater, Software-Architekt oder Projektleiter?

Erfolgreiche Projekte sind die beste Grundlage für eine erfolgreiche Karriere! Aufgrund unseres starken Wachstums und des großen Vertrauens unserer Kunden ergeben sich für alle iteratec-Mitarbeiter ständig Chancen für die persönliche Weiterentwicklung. Die unterschiedlichen Erfahrungen unseres Teams bilden wir in einem Laufbahnstufenmodell ab. Je höher Ihre Laufbahnstufe ist, umso mehr Verantwortung übernehmen Sie in den Projekten, oder Sie sind als Kundenverantwortlicher für alle Themen verantwortlich, die wir für einen Kunden bearbeiten. Parallel dazu gibt es unsere Themenverantwortlichen, die sich um den gezielten Ausbau unserer Kompetenz in fachlichen oder technologischen Bereichen kümmern. Unabhängig davon ist dann noch das Thema Mitarbeiterführung bzw. disziplinarische Verantwortung zu betrachten. Aufgrund der Größe des Unternehmens haben wir inzwischen Führungsstrukturen entwickelt, die auch dem Managementnachwuchs bei entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen Karrieremöglichkeiten bieten.

Werde ich als Berufseinsteiger direkt in einem Kundenprojekt eingesetzt bzw. gibt es Trainee-Programme?

Trainee-Programme bieten wir nicht an. Unsere neuen Kollegen erwarten das aber auch gar nicht. Nach der langen Ausbildung sind alle sehr gespannt auf innovative Praxisprojekte. Darin lernt man schließlich am meisten – und am schnellsten.

Habe ich die Möglichkeit zwischen den Standorten zu wechseln?

Selbstverständlich können unsere Mitarbeiter zwischen den Standorten wechseln. Das ist auch schon öfter vorgekommen, wobei in der Regel private Gründe der Auslöser sind. Das braucht dann etwas Vorlauf, um den damit meistens auch verbundenen Projektwechsel zu organisieren. Ein grundsätzliches Problem entsteht damit aber nicht. Im Gegenteil, durch den Wechsel zwischen den Geschäftsstellen wird auch der unternehmensinterne Austausch zwischen den Kollegen gefördert, was wir sehr begrüßen.

iteratec verwendet im Recruiting den Slogan „Talente sind wählerisch – wir auch“. Wirkt das nicht auf manche Bewerber eher abschreckend?

Das kann schon sein, macht aber nichts. Unsere Mitarbeiter finden den Slogan gut, weil er wahr ist. Ein selbstbewusster Kandidat lässt sich davon auch nicht abschrecken – und Selbstvertrauen ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Karriere bei einem IT-Dienstleister.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es bei iteratec?

Es gibt ein weites Angebot an internen sowie externen Trainings und Seminaren, mit dem wir die unterschiedlichen Bedarfe je nach Laufbahn und Erfahrungshintergrund abdecken können. Ferner besteht die Möglichkeit, an Fachkonferenzen teilzunehmen. Entsprechend genau abgestimmt wird dann der jährliche Bedarf an Weiterbildung ermittelt und die Maßnahmen definiert. Das sind teilweise sehr technische Themen aus Softwareentwicklung bzw. –architektur oder Entwicklungsumgebungen. Dazu kommen methodische Themen wie Anforderungsmanagement und Projektmanagement – z.B. SCRUM-Schulungen inkl. Zertifizierungen. Sehr wichtig sind uns aber auch persönliche Weiterbildungen im Bereich Kommunikation, Präsentation, Moderation, Führung, Konfliktmangement usw. Es gibt einen weiten Katalog, aus dem die Kollegen und Kolleginnen in Abstimmung mit ihrem Vorgesetzten auswählen können. Bei sehr individuellen Anforderungen setzen wir auch Spezialtrainings ein. In Summe sind es über 30 verschiedene Inhouse-Trainings sowie viele individuelle Seminare und Konferenzen.

Unterstützt iteratec Masterarbeiten? Welche Themen werden hier angeboten bzw. wie ist das Prozedere?

Bei uns werden ständig Masterarbeiten betreut. Die Themenstellungen sind analog zu unserem Aufgabenspektrum sehr breit gefächert. Eine vorgefertigte Liste gibt es dazu aber nicht. Wir besprechen das mit unseren Interessenten und verabreden den Inhalt individuell mit den Studenten sowie den betreuenden Professoren. Am besten schicken Sie uns eine Bewerbung mit Lebenslauf, allen Zeugnissen ab Abitur und Ihren Vorstellungen, zu welchen Themen Sie die Arbeit machen wollen. Dann besprechen wir das miteinander.

Habe ich die Möglichkeit branchenübergreifend zu arbeiten oder heißt es „Einmal Automotive – immer Automotive“?

Es gibt keine feste Zuordnung zu Branchen. Technisch ausgerichtete Mitarbeiter definieren sich auch eher über Methoden, Entwicklungskompetenz, Architektur- und Werkzeug-Know-how usw. Allerdings hilft es schon, mit zunehmender Erfahrung und mehr Verantwortung, z. B. bei Aufgaben im Management, auch einen Branchenschwerpunkt auszubilden. Das macht aber bei iteratec jeder Mitarbeiter individuell.

In der IT-Branche ist iteratec für seine starke Unternehmenskultur bekannt. Ist das starke Wachstum der letzten Jahre dafür nicht eine Gefahr?

Richtig ist, dass ein starkes Wachstum die Unternehmenskultur verändert. Das muss aber nicht heißen, dass sie schlechter wird. Auch wenn nicht mehr jeder Kollege jeden kennt und nicht mehr genau weiß, welche Projekte insgesamt bei iteratec gemacht werden und schon gar nicht standortübergreifend, definiert sich Kultur ja anders. Es geht dabei insbesondere um Werte wie z. B. Zeit haben für Kollegen, die ein Problem haben, Bereitschaft, sich einzubringen, Umgang mit Know-how-Unterschieden, usw., aber auch Spaß miteinander haben oder einmal in der Freizeit etwas zusammen zu machen. Dass diese Dinge funktionieren beweisen wir täglich.

Warum sind sehr gute Deutschkenntnisse für eine Mitarbeit bei iteratec so wichtig?

Unsere Kunden sind überwiegend internationale Konzerne bzw. auf internationales Geschäft ausgerichtet, aber die Projektsprache ist fast immer Deutsch! Unsere Gesprächspartner sind dabei vielfältig: Unternehmer, Manager, CIOs, Fachbereichsverantwortliche, Projektleiter, IT-Architekten. Allen gemeinsam ist die Erwartung, von uns hochkarätige Ergebnisse zu erhalten. Das gilt sowohl für Angebote, aber insbesondere für Projektergebnisse, wie z. B. Konzepte, Studien oder Spezifikationen. Natürlich sind die Inhalte wichtiger als die Form, aber eine schlechte Form reduziert in den Augen unserer Kunden die Qualität der Leistung. Deshalb müssen wir darauf bestehen, dass unsere Mitarbeiter ihre Arbeit sowohl mündlich als auch schriftlich in sehr gutem Deutsch dokumentieren können.

Gibt es die Möglichkeit eines flexiblen Arbeitszeit(-Platz)modells (Homeoffice etc.)?

Im Grunde ist es egal, wann und wo Sie arbeiten. Am Ende zählt das Ergebnis für den Kunden. Sie können also gerne in dem Rahmen, den das Projekt und die Aufgabe zulassen, auch einmal zuhause arbeiten. Da unsere Projekte aber immer Teamarbeit sind und gleichzeitig der Kunde intensiv eingebunden wird, sind der Flexibilität natürlich auch Grenzen gesetzt.

Mit Arbeitgebersiegeln wie Great Place to Work kann ein Unternehmen die Sichtbarkeit auf dem Personalmarkt erhöhen. Hat iteratec das nötig?

Das mag von außen so wirken, darum geht es aber nicht. Wir haben in 2015 erstmals an diesem Wettbewerb teilgenommen, in dessen Rahmen eine groß angelegte Mitarbeiterbefragung stattgefunden hat.  Damit hatten wir die Möglichkeit, die fundierte Methodik von GPTW anzuwenden, um qualifiziertes Feedback unserer Mitarbeiter zu erhalten bei gleichzeitig durchgeführtem Vergleich mit anderen Unternehmen.

Als stark wachsendes Unternehmen ist es wichtig, den Kontakt zu allen Teammitgliedern zu halten und die Wünsche und Sorgen der Mitarbeiter ernst zu nehmen. Ein anonym durchgeführtes Messverfahren ist dabei die beste Grundlage, um sich kontinuierlich zu verbessern. Daraus können wir die richtigen Maßnahmen ableiten, um auch zukünftig einen attraktiven Arbeitsplatz anbieten zu können. Zudem konnten wir uns über den Benchmark mit anderen Unternehmen messen, was in der aktuellen Situation im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte sehr wichtig ist. Neben der Mitarbeiterbefragung gehört auch ein Kulturaudit zum Bewertungsverfahren. In dem dabei entstandenen Dokument mit ca. 80 Seiten, das jetzt allen bei iteratec zugänglich ist, konnten wir sowohl die Existenz als auch die Förderung einer mitarbeiterorientierten Arbeitsplatzkultur belegen.

Wir freuen uns jedenfalls, dass wir von unseren Kolleginnen und Kollegen so viel positive Resonanz bekommen haben. Den Effekt, dass wir damit jetzt in der Öffentlichkeit als guter Arbeitgeber wahrgenommen werden, nehmen wir aber tatsächlich auch gerne mit.  

Welche Karrierechancen habe ich als Hochschulabsolvent bei iteratec?

Sehr gerne integrieren wir junge Hochschulabsolventen in unser Team. Normalerweise liegt der Schwerpunkt der Tätigkeiten dann anfangs im Bereich Softwareentwicklung. Das sind typischerweise Aufgaben in Kundenprojekten, wo es um die Entwicklung von Individualsoftware geht. Eine andere Möglichkeit ist die Mitarbeit in unserem iteraplan-Entwicklungsteam. Auch hier arbeiten Sie mit modernsten Methoden und Technologien. Der besondere Charme an dieser Produktentwicklung ist, dass Sie sich aufgrund der großen Nähe zu unseren EAM-Beratungsaufgaben das notwendige Know-how aneignen können, um bald in die IT-Strategieberatung zu wechseln, wenn das Ihr Ziel sein sollte.

Wie hoch sollte meine Reisebereitschaft für eine Mitarbeit bei iteratec sein?

Aufgrund unserer zahlreichen Standorte schaffen wir es, viele unserer Kunden aus der Nähe zu betreuen. D. h. unsere Teams arbeiten zu einem sehr hohen Anteil für Kunden in der jeweiligen Region. Das gelingt allerdings nicht immer, so dass vereinzelt iteratec-Kollegen auch reisen müssen. Das gilt für Mitarbeiter aller Laufbahnstufen, wobei die Implementierungsprojekte davon fast nie betroffen sind. Wenn, dann reisen eher unsere Berater.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt für einen Absolventen bzw. Berufseinsteiger und wie geht es dann weiter?

Das Anfangsgehalt ist branchenüblich. Über die Höhe der in der IT-Beratung bezahlten Gehälter können Sie sich recht gut im Internet informieren (einfach mal nach z. B. „Übersicht Einstiegsgehälter“ suchen). Nachdem wir ein breites Spektrum an Ausbildungs- und Fördermaßnahmen bieten sowie Wert darauf legen, dass nicht zu viele Überstunden gemacht werden (die übrigens extra bezahlt werden), liegen wir finanziell eher in der Mitte. Die weitere Entwicklung des Einkommens hängt dann ausschließlich von Ihnen ab. Ein Rankingverfahren sorgt dabei für unternehmensweite Gehaltsgerechtigkeit. Das besprechen wir aber am besten einmal persönlich.

Kann ich als Absolvent direkt in die IT-Management-Beratung einsteigen?

Gegenfrage: Kann ein Absolvent einen IT-Manager beraten? Eher nicht. Aber das wollen Sie ja vermutlich auch nicht gleich zu Beginn. Sie können jedoch als Absolvent bei uns sehr schnell die notwendige Ausbildung absolvieren, um in diese Thematik einzusteigen. Wenn Sie ausreichende Technologiekenntnisse und Software-Implementierungserfahrung mitbringen, zeigen wir Ihnen gerne einen Weg auf, der Sie zügig in die IT-Beratung führt.

Unternehmens-FAQs

Was sind die Kriterien für die Wahl der Standorte über München hinaus?

Unsere Standorte sind Ausdruck unserer großen Kundennähe. Nun kann man nicht für jedes Projekt gleich eine Geschäftsstelle gründen, aber wenn wir hohes Potenzial für eine gute Marktentwicklung in einer Region sehen, siedeln wir uns dort an. Vorausgesetzt wir finden auch dort die richtigen Mitarbeiter.

Warum ist iteratec kleiner als seine direkten Mitbewerber?

Weil Größe nur scheinbar hilft und unsere Kunden das sehr wohl erkennen. Zugegeben: In Projekten, bei denen das Team so groß sein muss, dass man es in Bussen zum Einsatzort bringen muss, sehen uns unsere Kunden nicht. Aber das ist auch nicht unser Ziel. Wir wollen unseren Kunden bei den besonders schwierigen und innovativen Projekten helfen. Dazu braucht es ein besonderes Team und höchst mögliche Kompetenz. Aus diesem Grund haben wir bei der Entwicklung unseres Unternehmens nicht größtmögliches Wachstum im Auge, sondern größtmögliche Kompetenzdichte. Gemeint ist das Verhältnis aus Kompetenz zu Teamgröße. Das ist bei uns deshalb besser als bei unseren großen Wettbewerbern.

Bei euch gibt es den Innovation Frei-Day. Was ist das genau und wie kann sich ein mittelständisches Unternehmen wie iteratec so etwas leisten?

Mit dem Innovation Frei-Day schaffen wir zunächst einmal Freiraum. Freiraum für unser Team, sich völlig selbstbestimmt mit interessanten Technologien, Methoden, Werkzeugen usw. zu beschäftigen oder einfach zu forschen. Wir haben damit aber auch ein weiteres Medium geschaffen, an dem sich unsere Unternehmenskultur manifestiert: Die Eigenverantwortung der Mitarbeiter, die Zukunft des Unternehmens maßgeblich mitzugestalten.

Ganz klar, das ist eine enorme Investition! Aber wir profitieren dadurch noch stärker von der Kreativität und dem Erfindungsgeist unserer Mitarbeiter als bisher schon. Insbesondere profitieren davon aber unsere Kunden, weil wir Ihnen damit helfen, die Digitale Transformation zu bewältigen. Deshalb lohnt sich das auch für uns!

Ist iteratec nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) vertreten oder gibt es auch Kunden in anderen Ländern?

Unsere Kunden außerhalb von DACH betreuen wir in Kooperation mit unseren Partnern. So bauen wir z. B. zurzeit unser Angebot in den USA aus. Wir gehen aber die internationale Expansion sehr vorsichtig an. Konkrete Pläne, weitere Niederlassungen in nicht-deutschsprachigen Ländern zu gründen, gibt es derzeit nicht.

Wie kann ein Software- und IT-Beratungsunternehmen in der Größe von iteratec so ein breites Angebotsspektrum glaubwürdig anbieten?

Mehrere Gründe sind wesentlich für unsere große Vielfalt in den Projekten: Die sehr hohe Kompetenz der Mitarbeiter, die große Breite des Erfahrungsspektrums der Menschen, die wir neu an Bord holen, die besonders hohe Lernfähigkeit des Teams und die Tatsache, dass wir keine Wissensmonopole haben. Es gibt nicht nur wenige schlaue Berater, die zum Kunden gehen (oder manchmal auch nur in der Projektakquisition sichtbar sind) und noch ein paar Juniors im Gepäck haben. Wir sind sehr breit aufgestellt und schicken unseren Kunden keine Azubis.

Wie schafft es iteratec, sich im Zuge von Near-/Offshore im Markt zu behaupten?

Near- oder Offshore-Sourcing funktioniert für viele Projekte nicht oder die Kunden wollen es gar nicht. Unsere Projekte sind wegen ihrer Größe oft dafür gar nicht geeignet. Entscheidender ist aber, dass unsere Kunden die sehr hohe Kompetenz unserer Mitarbeiter unbedingt in den Projekten brauchen und sich nicht vorstellen können, diese Mitarbeiter durch andere zu ersetzen, die nicht in dem Maße vor Ort eingebunden werden können, wie die Aufgaben es erfordern.

Wichtig ist aber auch: wir sind kein Gegner dieses Vorgehens. Wenn es für Projekt und Kunde Sinn ergibt, helfen wir durch unsere Partner mit, die Aufgaben zumindest teilweise anders zu besetzen.

Warum vertrauen so viele namhafte Konzerne sich mit verantwortungsvollen Projekten einem Mittelständler wie iteratec an?

Weil wir zuverlässig sind und weil wir unsere Kunden entlasten. Und weil für uns jeder Kunde wichtig ist! Das spürt man einfach.

Hat iteratec auch Branchenkompetenz?

Ja, und wir bauen sie ständig weiter aus. Aufgrund einer Vielzahl von Beratungs- und Entwicklungsprojekten für Kunden z. B. in der Logistik, der Automobilbranche, Versicherungen und Banken, der Telekommunikation usw. konnten wir in erheblichem Umfang Branchen-Know-how erwerben. Dazu kommt, dass wir uns auch immer wieder mit hervorragenden Spezialisten verstärken und damit das Fachwissen unseres Teams gezielt erweitern.

Mit welchem Wachstum rechnet das Unternehmen in den kommenden Jahren?

Schwer zu sagen. Hätten Sie uns 2008 gefragt, hätten wir geantwortet, dass wohl schwere Zeiten auf die Wirtschaft zukommen und Wachstum eher unrealistisch ist (zumindest hat sich kaum jemand getraut, großes Wachstum zu prognostizieren). Das Ergebnis der nächsten vier Jahre war dann eine Verdoppelung der Unternehmensgröße, also ein unerwartet hohes Wachstum von 20-25% pro Jahr. Inzwischen hat sich das wieder auf 10-15% eingependelt. Immer noch genug, wie wir finden. Schließlich können wir nur in dem Maße wachsen, wie wir unser Team verstärken und gleichzeitig unsere Kompetenzdichte erhalten. Da wir das Unternehmen nicht nach Zahlen, sondern nach Werten führen, müssen wir dabei aber zum Glück auch keine Kompromisse machen.

iteratec hat eine sehr lange Kundenliste. Gibt es auch langfristige Kundenbeziehungen oder sind das alles Einmalaufträge?

Aufgrund unseres starken Wachstums in den letzten Jahren und der Tatsache, dass wir für viele Kunden anfangs Beratungsaufträge übernehmen, gibt es einige Kunden in der Liste, für die wir erst einen Auftrag abgewickelt haben. Wir schaffen es aber in den meisten Fällen, aus Erstaufträgen langfristige Kundenbeziehungen zu machen. So arbeiten wir seit 1996 ununterbrochen für einen unserer „Gründungskunden“ und haben viele weitere Auftraggeber, für die wir schon lange, teilweise seit über 10 Jahren, anspruchsvolle Projekte abwickeln. Deshalb wachsen wir sowohl über Folge- als auch über Erstaufträge.

Warum hat sich iteratec in den letzten Jahren trotz Finanz- und Wirtschaftskrise so gut entwickelt?

Genau genommen haben wir uns zuletzt immer innerhalb von vier Jahren in der Größe verdoppelt. Dafür gibt es sicher viele Gründe, aber im Kern ist es unser Team, das außerordentliche Leistungen erbringt und damit diesen ungewöhnlichen Erfolg hat. Allerdings überlassen wir die Zusammensetzung unseres Teams auch nicht dem Zufall. Unser Bewerbungsverfahren sorgt dafür, dass wir die Mitarbeiter finden, die aufgrund ihres überdurchschnittlichen Potenzials die hohe Lerngeschwindigkeit haben, die wir für unsere herausfordernden Projekte brauchen (Dieses Potenzial kann man übrigens nicht in Zeugnissen lesen). Aus einer Kundenbefragung von 2011 wissen wir, dass uns unsere Kunden u. a. mit den Begriffen „hochwertig“ und „maßgeschneidert“ in Verbindung bringen. Aber aus dieser Umfrage stammt noch ein anderer wichtiger Begriff, der uns gut charakterisiert: „menschlich“.

Noch interessanter ist vielleicht, dass wir dieses Wachstum zu keinem Zeitpunkt geplant haben. Es macht aus unserer Sicht auch keinen Sinn, ein Beratungsunternehmen nur nach Zahlen zu führen. Die kann man zwar kurzfristig optimieren, aber für ein nachhaltiges Wachstum benötigt man besondere Mitarbeiter – und die lassen sich nicht durch Businesspläne herbeizaubern, sondern müssen von innen entwickelt bzw. am Personalmarkt gefunden werden!

Wie ist iteratec organisiert? Wie viele Hierarchieebenen gibt es?

Wenn es etwas gibt, was wir gar nicht mögen, ist es Bürokratie und die lässt sich bei zu viel Hierarchie nicht vermeiden. Auch deshalb sind wir so flach wie möglich organisiert. Es gibt zwei Geschäftsführer, das eigentlich operativ steuernde Gremium ist aber die Geschäftsleitung, der neben den Geschäftsführern noch die Geschäftsstellenleiter angehören. Die einzige zusätzliche Ebene sind Projektbereiche, in denen wir teilweise Kunden- und Projektverantwortung zusammengefasst haben und die von einem Projektbereichsleiter geführt werden. Mehr ist da nicht!

Fachliche FAQs

Ist iteratec innovativ?

Wir beschäftigen uns permanent mit neuen Technologien, weil unsere Kunden oft mit Anforderungen auf uns zukommen, die innovative Ansätze erfordern. Das müssen sie auch, weil sie – wie alle anderen – mitten in der digitalen Transformation stecken.

Um gute Antworten zu haben, die aber auch praktikabel umsetzbar sind, müssen unsere Mitarbeiter zum einen neuen Ansätzen gegenüber aufgeschlossen sein und sie ausprobieren wollen, gleichzeitig muss die Unternehmensführung dahinter stehen. Beides ist bei uns gegeben. Eine Möglichkeit dazu besteht z. B. bei unserem iterathon (abgeleitet aus Hackathon), bei dem sich mehrere Teams selbst gestellten Aufgaben widmen und dem 2015 eingeführten Innovation Frei-Day. Ohne Rechenschaft ablegen zu müssen, können die iteratec-KollegInnen in dieser Zeit an eigenen Projekten arbeiten. Das dient der Forschung, aber auch um neue Ideen zu entwickeln, die im normalen Projektalltag keinen Platz finden. Wir nutzen damit die Tatsache, dass unsere Teams ganz nah dran sind an den technologischen und methodischen Fortschritten der IT. Durch unsere Unternehmenskultur – und der Innovation Frei-Day ist ein Teil davon – spürt unser Team den Freiraum und die Eigenverantwortung, die sie bei der Weiterentwicklung von iteratec haben. Und unsere Kunden spüren es auch!

Ja, iteratec ist innovativ!

Wie hat es iteratec geschafft, so ein wichtiges Projekt wie „Drive Now“ zu gewinnen?

In der Tat ist dieses Projekt sehr spannend, auch für unseren Kunden. Das Joint Venture von BMW und Sixt hat uns mit diesem Auftrag betraut, weil wir den Ruf haben, schwierige und innovative Themen mit besonders hoher Zuverlässigkeit umsetzen zu können. Der hier realisierte End-to-End-Ansatz erforderte ein breites Kompetenzspektrum, der sehr kurze Zeitraum ein extrem hohes Engagement aller Beteiligten. Alles Dinge, für die wir bei unseren Kunden bekannt sind.

Warum ist Technologie- und Architekturkompetenz eine der tragenden Säulen der iteratec?

Von Beginn an waren Softwarearchitektur und -entwicklung das bei uns dominierende Thema. In unseren Projekten sind eine methodische Vorgehensweise und die Entwicklung von angemessenen Architekturen essentiell. Architekturzentriertes Arbeiten führt unsere Meinung nach zu stabileren und besser wartbaren Systemen. Schon 1996 haben wir uns mit iterativen, inkrementellen Modellen befasst (der Firmenname iteratec ist schließlich kein Zufall) und ein eigenes Vorgehensmodell entwickelt. Die Agilität in den Kundenanforderungen (wir nennen es Moving Target) fordert schließlich ein entsprechendes Vorgehen in den Projekten. Wir haben auf diesem Gebiet umfangreiche Kompetenz entwickelt, bilden das Team entsprechend aus und verstärken uns permanent mit weiteren erfahrenen Technologen.

Ist das iterative Vorgehensmodell ein agiles Vorgehensmodell? Wie steht das in Relation zu SCRUM?

Die iterative Vorgehensweise steht für ein schrittweises Zusammensetzen einer Software. Sie ist nicht automatisch agil, erlaubt jedoch ein früheres Kundenfeedback und damit eine deutlich besser am Ziel ausgerichtete Entwicklung. Agilität entsteht dann, wenn keine starren Leistungsvorgaben über längere Zeiträume bestehen und das Projektteam in kleineren Abständen (z. B. im Dreiwochenrhythmus) die Projektinhalte flexibel an sich ändernde Rahmenbedingungen anpassen kann (z. B. an geänderte Business-Anforderungen). Dies lässt sich sehr gut mit iterativen Vorgehensweisen kombinieren. SCRUM bietet viele interessante Aspekte hinsichtlich einer leichtgewichtigen Projektabwicklung, die auf die Entwicklung von Software fokussiert ist. Wir arbeiten oft und gerne nach SCRUM oder nehmen Aspekte von SCRUM wie Planning Poker oder Daily Standups in ein kundenindividuelles Vorgehen auf.

Was versteht iteratec unter Softwarearchitektur?

Softwarearchitektur steht für die übergreifenden Strukturen, Komponenten und festzulegenden Abstraktionsebenen einer Anwendung. Gerne werden auch bestimmte Baumuster verwendet, die sich in ähnlichen Fragestellungen bewährt haben. Eine Softwarearchitektur kann nicht per se gut oder schlecht sein. Sie muss sich immer an den Anforderungen des Kundenprojekts ausrichten. Daher prüfen wir bei iteratec immer sämtliche Anforderungen auf Architekturrelevanz. Zu den relevanten Anforderungen wird eine maßgeschneiderte Architektur entworfen, die langfristig Bestand hat und die Voraussetzungen für die spätere Weiterentwicklung und Anpassbarkeit der Software schafft.

Wie steht iteratec zum Einsatz von Open-Source-Komponenten?

Wir setzen häufig Open-Source-Komponenten in unseren Projekten ein (z. B. Spring Framework oder Liferay). Sie haben häufig eine vergleichbare, manchmal sogar bessere Reife als Kaufkomponenten namhafter Hersteller. Zahlreiche Antworten auf Support-/Entwicklungsfragen sind vorhanden und öffentlich. Neue Fragen werden von den Communities i. d. R. sehr schnell beantwortet. Beim Einsatz von Open Source müssen aber auch rechtliche Aspekte beachtet/geklärt werden. Wir setzen in Kundenprojekten nur solche Komponenten ein, mit denen man sich später keine Lizenzprobleme einhandelt. Insgesamt sind bei diesem Thema einige Dinge zu beachten, aber bei einem sorgsamen Umgang kann man mit Open-Source-Komponenten zu stabilen und gleichzeitig preiswerten Lösungen kommen.

Konnten wir Ihre Frage beantworten? Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, kontaktieren Sie uns bitte per Mail unter bewerbung@Do not spamiteratec.de. Unser Karriere-Team wird sich um Ihr Anliegen kümmern.